Die Mamoru-kun-Polizisten sind ein charakteristisches Merkmal der Insel Miyakojima und bestehen aus 20 lebensgroßen, polizeiähnlichen Figuren, die strategisch an verschiedenen Kreuzungen platziert sind. In den 1990er Jahren von der örtlichen Verkehrssicherheitsvereinigung konzipiert, dienen diese Figuren, darunter 19 männliche „Mamoru-kun“ und eine weibliche „Maruko-chan“ an der Polizeistation, als einzigartiger Ansatz zur Förderung der Verkehrssicherheit. Im Laufe der Zeit haben sie sich von „kimo“ (gruselig) zu beliebten lokalen Maskottchen entwickelt und erhielten 2012 sogar eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung vom Bürgermeister.
Besucher empfinden diese Polizisten oft als amüsanten und unerwarteten Anblick, der ihrer Inselerkundung einen Hauch von lokalem Charme verleiht. Viele genießen es, die verschiedenen Figuren zu entdecken und schätzen die eigenwillige Initiative zur Verkehrssicherheit. Obwohl sie selbst keine Hauptattraktion sind, werden sie häufig als lustiges Detail erwähnt, das das Gesamterlebnis einer Fahrt um Miyakojima bereichert. Rezensenten schlagen vor, dass das Finden der Figuren eine angenehme „Schatzsuche“ sein kann, wenn man die Insel bereits erkundet.
Um das Beste aus der Begegnung mit den Mamoru-kun herauszuholen, empfehlen Besucher, ein Auto oder einen Roller zu mieten, da die Figuren über die ganze Insel verteilt sind. Es gibt keine spezifische „beste Zeit“, um sie zu sehen, da es sich um Straßenobjekte handelt, aber Tageslicht ist natürlich am besten für die Sichtbarkeit. Es gibt keine Gebühr, um sie zu sehen, und man kann so wenig oder so viel Zeit verbringen, wie man möchte, indem man einfach für ein Foto anhält. Erwägen Sie, eine Karte ihrer Standorte online zu suchen (eine japanische Website ist verfügbar), wenn Sie bestimmte finden möchten, obwohl viele Besucher die Zufälligkeit genießen, auf sie zu stoßen.
Da die Mamoru-kun über Miyakojima verstreut sind, ist der praktischste Weg, sie zu sehen, mit einem privaten Fahrzeug. Öffentliche Verkehrsmittel auf der Insel sind begrenzt und nicht für eine „Mamoru-kun-Jagd“ geeignet. Die Anmietung eines Autos oder Rollers bei Ankunft am Flughafen Miyako (MMY) wird dringend empfohlen, um die Insel zu erkunden und diese Figuren zu treffen. Parkplätze sind in der Regel an Straßenrandparkplätzen in der Nähe der Figuren vorhanden, obwohl Vorsicht geboten ist, wenn man auf Hauptstraßen anhält.
Eine häufige „Beschwerde“ oder Beobachtung ist, dass es ohne Auto sehr schwierig ist, viele der Figuren zu sehen. Einige Besucher bemerken auch, dass sie zwar charmant sind, aber einfach Straßenstatuen und kein Ziel, das eine eigene Reise rechtfertigt. Erwarten Sie, dass sie ein lustiger, zufälliger Teil Ihres Miyakojima-Roadtrips sind und keine Hauptattraktion.

