Der Onneto-See ist ein kleiner, malerischer Kratersee im südwestlichen Teil des Akan-Nationalparks auf Hokkaido. Bekannt für seine faszinierende Fähigkeit, je nach Jahreszeit, Wetter und Blickwinkel die Farbe zu wechseln – von Smaragdgrün über Tiefblau bis hin zu Türkis – wird er oft als „Fünf-Farben-See“ bezeichnet. Dieses Naturphänomen, zusammen mit den Spiegelungen des Berges Meakan und des Berges Akan Fuji auf seiner ruhigen Oberfläche, macht ihn zu einer bedeutenden Naturattraktion für diejenigen, die unberührte Schönheit suchen.
Besucher heben durchweg die Ruhe und die unberührte Natur des Sees als Hauptattraktion hervor und stellen ihn positiv den stärker entwickelten und touristischeren Akan-See gegenüber. Viele Rezensenten betonen die atemberaubenden Spiegelungen der umliegenden Berge und die lebendigen Herbstfarben als besonders beeindruckend. Die friedliche Atmosphäre lädt zur stillen Betrachtung und zu hervorragenden Fotomöglichkeiten ein, besonders an klaren Tagen. Einige erwähnen auch die angenehmen Wanderwege rund um den See, einschließlich eines Pfades zu einem kleinen, verlassenen Onsen, dessen Zustand jedoch als nicht gut gepflegt beschrieben wird.
Um das Beste aus Ihrem Besuch herauszuholen, wählen Sie einen klaren Tag, um die Farbwechsel und Spiegelungen des Sees voll zu genießen. Der Herbst wird aufgrund des spektakulären Laubs häufig als beste Reisezeit genannt, obwohl der frühe Herbst noch warm sein kann. Planen Sie etwa 30 Minuten bis eine Stunde für einen gemütlichen Besuch der Hauptaussichtsplattform ein, oder länger, wenn Sie wandern möchten. Bringen Sie eine gute Kamera mit und ziehen Sie eine Drohne für einzigartige Luftaufnahmen in Betracht, wie von einigen Rezensenten vorgeschlagen. Kleiden Sie sich in Schichten, besonders im Herbst, da die Temperaturen kühl sein können. Toiletten sind in der Nähe des Parkplatzes vorhanden.
Der Onneto-See ist am besten mit dem Auto erreichbar, da die öffentlichen Verkehrsverbindungen begrenzt sind. Er liegt etwa 25 Autominuten vom Akan-See entfernt. Von der Route 241 biegen Sie auf die Route 949 (Onneto-Linie) ab, die sich dem See nähert und schmal wird. Rezensenten raten, langsam und vorsichtig zu fahren, da auch Reisebusse diese Route nutzen können. An den Aussichtspunkten stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Einige Besucher erwähnen, dass sie einen Ausflug hierher mit einem Besuch des Kussharo-Sees oder als Zwischenstopp auf dem Weg nach Obihiro verbinden.
Eine häufige Beschwerde ist, dass die Schönheit des Sees an regnerischen oder bewölkten Tagen beeinträchtigt sein kann, wobei einige Besucher der Meinung sind, dass sich die Fahrt unter solchen Bedingungen nicht gelohnt hat. Um dies zu vermeiden, überprüfen Sie die Wettervorhersage, bevor Sie losfahren. Ein weiterer Punkt ist die Enge der Zufahrtsstraße; vorsichtiges Fahren und Achtsamkeit gegenüber entgegenkommendem Verkehr, einschließlich größerer Fahrzeuge, ist unerlässlich.
