Der E18 Kriegszug ist ein einzigartiges historisches Artefakt: eine 600-mm-Schmalspur-Dampflokomotive, ursprünglich 1921 in Deutschland für die japanische Armee bestellt. Sie spielte eine Rolle in den Chinesisch-Japanischen Kriegen und wurde für den schnellen Gleisbau und die Versorgung in schwierigem Gelände konzipiert. Heute befindet sich dieses Stück Geschichte überraschenderweise unter einem Apartmentgebäude in einer ruhigen, von Bäumen gesäumten Straße im Tokioter Stadtteil Egota und bietet einen ergreifenden Kontrast zu seiner Kriegsvergangenheit.
Besucher loben durchweg die unerwartete und etwas versteckte Lage des Zuges und beschreiben ihn als faszinierende Entdeckung für diejenigen, die ihn suchen. Viele schätzen die Möglichkeit, ein so gut erhaltenes Stück Militär- und Eisenbahntechnik des frühen 20. Jahrhunderts aus der Nähe zu sehen. Die Präsentation ist einfach, aber effektiv und bietet gute Fotomöglichkeiten. Rezensenten heben oft die friedliche Wohngegend hervor, die den einzigartigen Charme des Besuchs noch verstärkt.
Da es sich um eine Freiluftausstellung handelt, gibt es keinen Eintrittspreis oder bestimmte Öffnungszeiten, was sie jederzeit zugänglich macht. Ein Besuch dauert in der Regel nur 10-20 Minuten, da es sich ausschließlich um ein Besichtigungserlebnis handelt. Es gibt keine Einrichtungen oder interaktiven Elemente. Am besten besucht man sie tagsüber, um eine klare Sicht und gute Fotos zu erhalten. Erwägen Sie, diesen Besuch mit einem Spaziergang durch die lokale Nachbarschaft zu verbinden, um eine ruhigere Seite Tokios zu erleben.
Der E18 Kriegszug ist günstig gelegen, nur 10 Gehminuten von zwei verschiedenen Bahnhöfen entfernt. Sie erreichen ihn von der Shin-Egota Station an der Toei Oedo Line oder von der Ekoda Station an der Seibu-Ikebukuro Line. Beide Bahnhöfe bieten unkomplizierte Spaziergänge durch Wohnstraßen. Es wird dringend empfohlen, Google Maps zu verwenden, um nach „Former Army railway Rentai E18 type locomotive“ oder den GPS-Koordinaten (35°44'02.8"N 139°40'18.7"E) zu suchen, da der Zug versteckt liegt und von den Hauptstraßen aus nicht sofort ersichtlich ist.
Die Haupt-'Beschwerde' oder vielmehr das Erwartungsmanagement ist, dass es sich um eine sehr kleine, statische Ausstellung handelt. Besucher sollten kein Museumserlebnis oder umfangreiche Informationstafeln erwarten. Es ist einfach die Lokomotive selbst. Wer eine größere Ausstellung erwartet, könnte enttäuscht sein, daher sollte man es eher als einen schnellen, interessanten historischen Fotostopp denn als eine Hauptattraktion betrachten.
