In Bewertungen werden die Inseln häufig als seltenes, beinahe fremdartiges Reiseziel beschrieben; manche Besucher vergleichen Ogasawara mit einem kleinen Galapagos wegen zahlreicher endemischer Arten. UNESCO‑Informationen bestätigen dies und listen über 30 Inseln sowie Tausende Hektar geschützte Natur und Arten wie die Bonin‑Flughunde.
Besucher loben besonders die Meeresfauna und die Wasserqualität. Mehrere Rezensenten berichten von Buckelwalen bei Touren im März, Delfinbeobachtungen von der Fähre und exzellenten Tauch‑ und Schnorchelbedingungen. Das sogenannte ‚Bonin Blue‘ für das Meer wird in Berichten genannt; Minamijima, der Sonnenuntergang am Heart Rock und Aussichtspunkte auf Chichijima sind wiederkehrende Höhepunkte.
Gleichzeitig betonen viele Bewertungen die logistischen Herausforderungen. Ein TripAdvisor‑Beitrag weist darauf hin, dass die Anreise per 24‑stündiger Fähre ab Takeshiba Pier erfolgt; weitere Google‑Rezensionen sprechen von der großen Entfernung und der eingeschränkten Infrastruktur. Auf Chichijima gibt es zwar öffentliche Toiletten und Mietfahrzeuge, doch Wanderungen abseits markierter Wege sind verboten und Besucher sollten gut vorbereitet sein. Manche Urlauber berichten auch von hohen Preisen oder dem Gefühl, 'abgezockt' worden zu sein, wenn sie unvorbereitet ankamen.
Naturschutzauflagen werden mehrfach erwähnt: Schuhe müssen gereinigt und desinfiziert werden, Samen von der Kleidung entfernt werden. Konkrete Tipps aus den Bewertungen: Fähre frühzeitig buchen, genug Zeit für die Überfahrt einplanen, Bargeld mitnehmen und Ausrüstung für Bootstouren sowie Waldwanderungen nicht vergessen. Anekdoten wie Beobachtungen von Fledermäusen oder Neujahrs‑Schildkrötenfreilassungen vermitteln zudem ein Gefühl für lokale Besonderheiten und jahreszeitliche Ereignisse.
