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Restaurant

Aji Hiro: Kaiseki-Küche von einem Kyōaji-Meisterschüler

味ひろ

A+
Aji Hiro: Kaiseki-Küche von einem Kyōaji-Meisterschüler — 1
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Aji Hiro: Kaiseki-Küche von einem Kyōaji-Meisterschüler — 4
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Photos: Tabelog

Das Aji Hiro in Tokios Stadtteil Irifune bietet ein anspruchsvolles Kaiseki-Erlebnis. Chefkoch Tomohiro Gunji, der 17 Jahre im legendären Kyōaji ausgebildet wurde, serviert ein einziges Omakase-Menü an einem intimen Tresen mit sieben Plätzen.

Preisspanne$$$$$
Tabelog-Bewertung4.15 / 5107 BewertungenAußergewöhnlich — eines der besten in JapanJapanische Gäste bewerten streng — 3,5 ist hervorragend, 4,0 außergewöhnlich.Auf Tabelog ansehen
ÖffnungszeitenDie Öffnungszeiten und Ruhetage sind nicht festgelegt. Bitte bestätigen Sie diese bei der Reservierung im Restaurant.
Telefon03-6280-5503
Adresse3-8-9 Irifune, Chuo-ku, Tokyo, Domishiru Kawai 1F
KarteAuf Karte öffnen →

Das Aji Hiro (味ひろ) ist eine Adresse für anspruchsvolle Gäste, die die direkte Nachfolge des Kyōaji, eines der angesehensten Kaiseki-Restaurants Japans, erleben möchten. Chefkoch Tomohiro Gunji hat dort 17 Jahre lang gelernt, und seine Philosophie der „Subtraktion“ – die Konzentration auf reine Aromen statt auf effekthascherische Ergänzungen – ist in jedem Gericht spürbar. Das Erlebnis ist intim und wird an einem schlichten Tresen mit sieben Plätzen im ruhigen Viertel Irifune serviert.

Gäste loben durchweg die saisonale Präzision und Zurückhaltung. Frühlingsmenüs bieten Bambussprossen (筍) auf verschiedene Arten zubereitet, von langsam gegrilltem yaki-takenoko bis hin zu gedünsteten Varianten. Andere charakteristische Gerichte, die Anerkennung finden, sind der reichhaltige Rosanjin-gohan, das einzigartige hadani (gebutterte Muscheln in Dashi und Worcestershiresauce), Kugelfisch-Milchner (fugu no shirako) und ein zartes, auf Bestellung zubereitetes warabi-mochi zum Dessert. Der Service, oft von einer weiblichen Okami geleitet, und die durchdachte Sake-Begleitung werden ebenfalls häufig hervorgehoben.

Kritikpunkte sind fast ausschließlich praktischer Natur. Eine Reservierung zu bekommen ist extrem schwierig, mit Wartezeiten von oft mehreren Monaten. Der kleine Tresen kann sich eng anfühlen, und einige Gäste merkten an, dass die Würzung gelegentlich zu salzig war oder der Service sich gehetzt anfühlte, besonders wenn man kein Stammgast ist.

Das Abendessen besteht aus einem einzigen Omakase-Menü, wobei die Rechnungen der Gäste in den Jahren 2025–2026 typischerweise zwischen 40.000 und 55.000 ¥ pro Person lagen. So berichteten Gäste beispielsweise von Rechnungen über 51.260 ¥ für das komplette Omakase und 53.900 ¥ für ein 10-Gänge-Menü mit zwei Getränken. Obwohl es teuer ist, finden Kenner der hochrangigen traditionellen japanischen Küche, dass die Qualität der Zutaten und das technische Können den Preis rechtfertigen.

  • Reservierung: Eine Reservierung ist zwingend erforderlich und muss weit im Voraus erfolgen. Spontane Besuche sind nicht möglich.
  • Anfahrt: Das Restaurant befindet sich im 1. Stock des Domishiru Kawai-Gebäudes, 3 bis 5 Gehminuten vom Bahnhof Shintomicho entfernt.
  • Sitzplätze: Es gibt nur 7 Plätze am Tresen. Private Räume sind nicht verfügbar.
  • Zahlung: Kreditkarten werden akzeptiert. Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht angenommen.
  • Rauchen: Das gesamte Restaurant ist rauchfrei.
  • Parken: Es sind keine Parkplätze vorhanden.

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