Das Higuchi (樋口) ist ein erstklassiges Kappo-Restaurant, in dem ein einziges abendliches Omakase-Menü eine präzise Meisterschaft im Umgang mit Holzkohlefeuer (Sumibi) und tiefgründigen Dashi-Brühen demonstriert. Das Erlebnis basiert auf sorgfältig ausgewählten saisonalen Zutaten, die mit einer ruhigen Intensität zubereitet werden, die dem Restaurant eine treue Anhängerschaft und beständige Auszeichnungen eingebracht hat.
Gäste loben durchweg das Zusammenspiel zwischen den rauchigen, gegrillten Gängen und den klaren, eleganten Suppen. Zu den charakteristischen Gerichten, die in den Bewertungen immer wieder auftauchen, gehören gegrillter wilder Aal (Unagi), oft in einem einzigartigen röhrenförmigen „Inrō“-Stil serviert, Präsentationen von reichhaltigem Karatsu-Seeigel (Uni), Hechtmuräne (Hamo) im Sommer und in Salz gegrillter Ayu-Fisch. In den kühleren Monaten sind Zubereitungen von Wild wie Hirsch (Shika) ein Höhepunkt. Das Mahl endet formell mit hausgemachten Ten-wariboshi-Soba-Nudeln, gefolgt von einem Monaka-Waffel-Eiscreme-Sandwich zum Dessert. Auch die Sake-Begleitung, ausgewählt von der Ehefrau des Chefs, wird häufig für ihre durchdachte Harmonie mit den Speisen gelobt.
Kritikpunkte sind selten und meist praktischer Natur. Das Fotografieren am Tresen mit sechs Plätzen ist strengstens verboten, in den privaten Räumen jedoch erlaubt. Reservierungen sind bekanntermaßen schwer zu bekommen, und das einzige Menü ist eine lange, durchdachte Angelegenheit, die oft drei bis vier Stunden dauert. Einige wenige Gäste merkten an, dass die Dynamik des Personals hinter dem Tresen manchmal etwas unangenehm wirkte.
Das Omakase-Menü liegt im obersten Preissegment, mit typischen Ausgaben für das Abendessen von 40.000 bis 49.999 ¥. Gäste berichteten in den letzten Jahren von Endrechnungen zwischen 35.000 ¥ und knapp unter 50.000 ¥ pro Person. Die Gäste sind sich fast einhellig einig, dass die Qualität der Zutaten, die Präzision der Technik und der aufmerksame Service ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein wirklich hochkarätiges japanisches Speiseerlebnis bieten.
- Reservierung: Eine Reservierung ist unerlässlich und extrem schwer zu bekommen. Es wird empfohlen, Monate im Voraus zu planen oder einen Hotel-Concierge zu nutzen.
- Anfahrt: Das Restaurant liegt etwa 7 Gehminuten vom Bahnhof Kita-Sando entfernt.
- Sitzplätze: Es gibt insgesamt 14 Plätze: sechs am Tresen, ein Tisch für vier Personen und ein privater „Horigotatsu“-Raum (mit versenktem Boden) für bis zu vier Gäste.
- Fotografieren: Das Fotografieren am Tresen ist verboten, im privaten Speiseraum jedoch gestattet.
- Zahlung: Kreditkarten (Visa, Master, JCB, Amex, Diners) werden akzeptiert. Elektronisches Geld und QR-Code-Zahlungen werden nicht angenommen.
- Rauchen: Das Rauchen ist nur in den privaten Räumen gestattet. Der Rest des Restaurants ist rauchfrei.
- Parken: Es sind keine Parkplätze vorhanden.





