XiaomapXiaomap
KarteGuidesTransporteSIM
XiaomapXiaomap

Provinzen, regierungsunmittelbare Städte & autonome Regionen

AichiAkitaAomoriChibaEhimeFukuiFukushimaGifuGunmaHiroshimaIbarakiIshikawaIwateKagawaKagoshimaKanagawaKōchiKumamotoKyoto PrefectureMiyagiMiyazakiNaganoNagasakiNiigataŌitaOkayamaOkinawaPräfektur AichiPräfektur FukuokaPräfektur GifuPräfektur HokkaidōPräfektur HyōgoPräfektur IshikawaPräfektur KanagawaPräfektur MiePräfektur NaraPräfektur OsakaPräfektur ShigaPräfektur ShizuokaPräfektur YamagataSagaSaitamaShimaneShizuokaTochigiTokushimaTokyo MetropolisTottoriToyamaWakayamaYamaguchiYamanashi
© 2025-2026 www.japan-reisekarte.com
Mara Kannon cover image
C+

Sehenswürdigkeit

Mara Kannon

Mara Kannon ist ein einzigartiger buddhistischer Tempel, eingebettet in den Wald nahe Tawarayama Onsen, bekannt für seine ausgeprägte phallische Symbolik. Besucher kommen hierher, um für Fruchtbarkeit, romantisches Glück und eine sichere Geburt zu beten und hinterlassen oft phallische Votivgaben.

EintrittKostenlos
Empfohlene Zeit30-60 minutes, best during daylight hours.
Websitehttps://www.atlasobscura.com/places/mara-kannon →

Mara Kannon ist ein kleiner, abgelegener buddhistischer Tempel mit einem ausgeprägten Fokus auf phallische Symbolik, der sich im Wald nahe der Thermalquellenstadt Tawarayama befindet. Seine Ursprünge liegen in einem tragischen historischen Ereignis aus dem Jahr 1552, das an die Ermordung von Kanjumaru, dem Sohn eines jungen Samurai-Lords, erinnert, dessen Penis Berichten zufolge als Beweis seiner Identität abgetrennt wurde. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Tempel, der Kannon, der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit, geweiht ist, zu einem Ort, an dem Menschen für Fruchtbarkeit, romantische Beziehungen und eine sichere Geburt beten, was ihn zu einem einzigartigen kulturellen und spirituellen Reiseziel macht.

Besucher heben stets den ungewöhnlichen und faszinierenden Charakter des Tempels hervor und beschreiben ihn oft als „verstecktes Juwel“ oder ein „abseits der ausgetretenen Pfade“ liegendes Erlebnis. Die Umgebung ist mit verschiedenen phallischen Objekten geschmückt, und im Inneren dienen Hunderte von Porzellan-Phallus-Statuen als Votivgaben. Viele Rezensenten empfinden den historischen Kontext, insbesondere die tragische Geschichte von Kanjumaru, als einen überzeugenden Aspekt ihres Besuchs, der über die offensichtliche Symbolik hinaus eine tiefere Ebene hinzufügt. Die Atmosphäre wird trotz des unkonventionellen Themas im Allgemeinen als friedlich und besinnlich beschrieben.

Für diejenigen, die einen Besuch planen, ist es ratsam, etwa 30-60 Minuten für die Erkundung des Tempels und seiner unmittelbaren Umgebung einzuplanen. Die beste Besuchszeit ist tagsüber, da der Tempel in einem Waldgebiet liegt und nach Sonnenuntergang recht dunkel sein kann. Besucher kaufen oft kleine Porzellan-Phallus-Statuen in der Stadt Tawarayama, um sie als Opfergaben zu hinterlassen oder Wünsche darauf zu schreiben, was Glück bringen soll. Das Streicheln der Steinphalli außerhalb des Tempels ist ebenfalls eine gängige Praxis für Glück. Es gibt keine spezifischen Gegenstände mitzubringen, aber bequeme Wanderschuhe werden empfohlen, da der Weg zum Tempel uneben sein kann.

Mara Kannon liegt etwa eine halbe Meile von der Thermalquellenstadt Tawarayama entfernt. Obwohl spezifische Details zu öffentlichen Verkehrsmitteln in den Bewertungen nicht häufig erwähnt werden, erreichen Besucher Tawarayama Onsen typischerweise mit dem Bus oder Auto. Von der Stadt aus ist der Tempel über einen kurzen Spaziergang durch den Wald erreichbar. Autofahren ist für viele eine bequeme Option, und Parkplätze in Tawarayama Onsen sind im Allgemeinen verfügbar. Es ist ratsam, den genauen Fußweg vom Stadtzentrum aus vorab zu bestätigen.

Häufige Beschwerden sind selten, aber einige Besucher könnten die abgelegene Lage des Tempels und das Fehlen umfangreicher Einrichtungen als geringfügige Unannehmlichkeit empfinden. Da es sich um eine kleine, Nischenstätte handelt, könnten diejenigen, die einen großen Tempelkomplex erwarten, enttäuscht sein. Um dies zu mildern, sollte man den Besuch mit einer Wertschätzung für seine einzigartige kulturelle und historische Bedeutung angehen und nicht als Haupttouristenattraktion.