Der Bahnhof Doai ist Japans tiefster Bahnhof, dessen nordwärts führende Plattform 70 Meter (230 Fuß) unter der Erde liegt und über eine bemerkenswerte 486-stufige Treppe erreicht wird. Ursprünglich im Shimizu-Tunnel, der einst Japans längster war, erbaut, ist der Bahnhof ein Zeugnis der Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts. Obwohl er hauptsächlich die Joetsu-Linie bedient, haben seine einzigartige unterirdische Architektur und seine abgelegene Lage ihn zu einem Anziehungspunkt für Eisenbahnliebhaber und neugierige Reisende gemacht.
Besucher heben immer wieder die unheimliche Atmosphäre des Bahnhofs und den beeindruckenden Abstieg hervor. Viele beschreiben die lange, kalte und oft windige Treppe als Abenteuer für sich und empfehlen bequeme Schuhe und eine Jacke. Der unbemannte Charakter des Bahnhofs trägt zu seiner Mystik bei, wobei einige ihn als „gruselig“ und doch faszinierend empfinden. Die jüngste Ergänzung des Doai Village, einer Glamping-Anlage, und des Cafe Mogura hat den Bahnhof von einem bloßen Transitpunkt in ein Reiseziel verwandelt, das Kaffee und Gebäck im ehemaligen Fahrkartenschalter sowie einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Rezensenten schätzen die Bemühungen, das Gebiet wiederzubeleben und Annehmlichkeiten zu schaffen, die zuvor fehlten.
Für einen angenehmen Besuch tragen Sie feste Wanderschuhe, die für viele Treppen geeignet sind. Eine Jacke ist ratsam, auch in wärmeren Monaten, da die unterirdische Plattform kalt und windig sein kann. Planen Sie mindestens 1-2 Stunden ein, um den Bahnhof zu erkunden, zur Plattform hinabzusteigen und vielleicht einen Kaffee im Cafe Mogura zu genießen. Wenn Sie im Doai Village übernachten möchten, buchen Sie weit im Voraus, da nur vier Zelte zur Verfügung stehen. Überprüfen Sie den Instagram-Account des Cafe Mogura (@doaivillage) für deren unregelmäßige Öffnungszeiten, da sie oft an Wochentagen geschlossen sind.
Der Bahnhof Doai ist über die JR East Joetsu-Linie erreichbar. Es ist entscheidend, die Zugfahrpläne über einen Dienst wie Hyperdia zu überprüfen, da die Züge in dieser ländlichen Gegend selten fahren. Der Bahnhof ist unbemannt, daher gibt es kein Personal, das bei Tickets oder verpassten Anschlüssen helfen kann. Autofahren ist ebenfalls eine Option, obwohl Parkinformationen in den Bewertungen nicht ausführlich beschrieben werden. Beachten Sie die begrenzten Einrichtungen, wenn Sie Ihren Zug verpassen, da die Gegend ziemlich abgelegen ist.
Eine häufige Beschwerde früherer Besucher war der Mangel an Annehmlichkeiten und das Gefühl der Isolation. Mit der Einführung des Cafe Mogura und des Doai Village sind diese Bedenken weitgehend ausgeräumt. Die Seltenheit der Züge bleibt jedoch eine Herausforderung, daher ist eine sorgfältige Planung Ihrer Ankunfts- und Abfahrtszeiten unerlässlich, um lange Wartezeiten oder ein Stranden zu vermeiden.
